Programm
10:30-10:40 Begrüßungsworte
Dir. Erika Tiefenbacher – KMS 18
Dir. Karin Lobner-Schatzl – BG 18
10:40-10:50 Das Projekt „Ungleiche Vielfalt“: Ein kurzer Rückblick
10:50-11:05 Filme, Website und Publikationen: Eine Bestandsaufnahme
11:05-11:15 Forschungsforum und Seminar: Die Highlights des Sommersemesters
11:15-11:30 Präsentation der Forschungsgruppe „Schwule Schule“
11:30-11:40 Präsentation der Diplomarbeit
„Die berufliche Mobilität junger MigrantInnen in Wien“
Christine Schwarzgruber – Universität Wien
11:40-11:50 Ein Ausdruck der Vielfalt: Die Satellitenprojekte
11:50-12:00 Ein Ausblick: Wie geht es weiter?
Moderation: Gerald Faschingeder, Paulo Freire Zentrum
Anschließend laden wir zum Buffet.
Für mehr Details siehe: Einladung_Projektpraesentation_inkl_Programm.pdf (183.50 KB)
Vergangene Veranstaltungen:
Vielfalt und Ungleichheit verstehen – Eine Wissensallianz präsentiert sich.
Mo, 9. Mai 2011
17.00 -19.00 Uhr
Bezirksvorstehung Währing
Martinstraße 100
1180 Wien
„Ungleiche Vielfalt: Vielfalt der Kulturen – Ungleiche Stadt“ ist ein Sparkling Science-Projekt zur Förderung der Zusammenarbeit von Schule und Wissenschaft. Das Projekt ist eine Wissensallianz, in der ForscherInnen, SchülerInnen, Studierende und LehrerInnen zusammenarbeiten. Diese Lern- und Forschungspartnerschaft sucht nach einem besseren Verständnis darüber, wie Jugendliche soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt in Städten erleben und damit umgehen. Das Außergewöhnliche in diesem Projekt ist die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Schultypen – einer Kooperativen Mittelschule und eines Gymnasiums.
Programm der Veranstaltung
17.00 Begrüßungsworte von Bezirksvorsteher Karl Homole
17.15 Projektleiter Andreas Novy: Ungleiche Vielfalt – ein ungewöhnliches Projekt.
Großen bringt.
18.15 Diskussion
18.45 Reflexionen von vier SchülerInnen
Anschließend Buffet
Hier finden Sie die Einladung zur Veranstaltung:
Programm_Bezirksvorstehung.pdf (346.80 KB)
Bitte um Anmeldung zur Veranstaltung bei Sarah Habersack unter sarah.habersack@pfz.at.
Dokumentation der Veranstaltung:
Vielfalt der Kulturen – Ungleiche Stadt: Eine Wissensallianz präsentiert sich
Wissenschaft - Hauptschule: Eine Begegnung? (22. November 2010)
Montag, 22. November 2010, 19.00 Uhr
Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Wissenschaft und Schule sind voneinander getrennte soziale Systeme, die unterschiedliche Formen des Wissens nutzen, verhandeln und produzieren. Bezugsgruppen, Rahmenbedingungen und Legitimationserzählungen unterscheiden sich grundlegend, und doch gibt es Verbindungslinien und Austausch. Wenn sich nun WissenschafterInnen daran machen, die soziale Welt von Jugendlichen gemeinsam mit diesen zu erkunden, kommt es zu einem komplexen Prozess des Wissensaustausches und der Wissensproduktion.
Seit Oktober 2008 besteht das vom Wissenschafts- in Kooperation mit dem Unterrichtsministerium geförderte Programm Sparkling Science. Mehr als 7.100 SchülerInnen arbeiten mit 370 WissenschafterInnen in ca. 60 Projekten aus allen Bereichen der Forschung zusammen. SchülerInnen nehmen dabei nicht nur die Rolle von ZuschauerInnen ein, sondern bearbeiten aktiv und eigenständig Teilbereiche der Forschung. Ziel ist es, Forschungsgeist, Kreativität und Motivation von Jugendlichen zu wecken und damit Forschung mit Nachwuchsförderung zu verbinden.
Nur wenige der geförderten Projekte arbeiten mit Hauptschulen bzw. Kooperativen Mittelschulen (KMS) zusammen. Lassen sich die ambitionierten Ziele von Sparkling Science auch in einem schulischen Kontext erreichen, der von Migration, Sprachenvielfalt und sozialer Benachteiligung geprägt ist? Welche Erfahrungen machten die ForscherInnen in der Zusammenarbeit mit 10-14jährigen? Welches Interesse haben die beteiligten Schulen daran? Wie damit umgehen, dass das System der getrennten Schultypen im Bereich der Mittelstufe die soziale und kulturelle Distanz vertieft?
Diese Fragen werden besonders bedeutsam im Hinblick auf die Frage nach der Art des Wissens, das in solchen Prozessen zirkuliert. Nicht das konventionelle schulische Wissen erweist sich als Schlüssel zur Erfahrungswelt der Jugendlichen, sondern die Perspektiven der Jugendlichen selbst, die die Wirklichkeit oft anders als die offiziellen Lesarten der Institutionen interpretieren, manchmal gar dazu quer zu liegen scheinen.
Für transdisziplinäre Forschung könnte dieses Wissen das entscheidende sein.
Zwei Forschungskooperationen wollen an diesem Abend laut über ihre Erfahrungen nachdenken:
• tricks of the trade
Seit Herbst 2008 wurden in einem zweijährigen gemeinsamen Forschungsprojekt SchülerInnen mit wissenschaftlichem Arbeiten und qualitativer Feldforschung vertraut gemacht. Die eigene Schule, die Lebenswelt und Interessen der SchülerInnen wurden gemeinsam unter einem soziologischen Blickwinkel betrachtet. Das Wissenschaftsbüro Science Communications Research arbeitet mit der KMS Pfeilgasse 42b, Wien 8, zusammen.
• Vielfalt der Kulturen - Ungleiche Stadt
Das Projekt, transdisziplinär und international angelegt, läuft sei Jänner 2010 und untersucht kulturelle und sozioökonomische Vielfalt und Ungleichheit anhand der räumlichen, geschlechterspezifischen und sozialen Alltagsstrategien von Mädchen und Buben in einem durch Migrationserfahrungen geprägten städtischen Milieu. WissenschafterInnen der WU Wien und das Paulo Freire Zentrums arbeiten mit der KMS Schopenhauerstraße 79, Wien 18, zusammen.
mit Beiträgen von
• Andreas Novy, Projektleiter "Vielfalt der Kulturen - Ungleiche Stadt", a.o. Univ.-Prof. WU Wien
• Veronika Wöhrer, Projektleiterin "tricks of the trade", wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Freiburg, Lektorin an der Universität Wien
Kommentare:
• Dagmar Schulz, HS-Lehrerin an der KMS Pfeilgasse
• Gerda Reißner, Lehrerin der KMS 18, Schopenhauerstraße 79
• Ines Garnitschnig, Sparkling Science Projekt trafo.K
Moderation: Gerald Faschingeder
Anschließend Diskussion.
Hier die Einladung als pdf: Veranstaltung im Depot_Werbeblatt.pdf (241.75 KB)
Dokumentation der Veranstaltung:
Wissenschaft – Hauptschule: eine Begegnung?
Transdisziplinäres Symposium: Soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt in Europäischen Städten (14./15. Oktober 2010)
Eine Veranstaltung im Rahmen der Projekte Social Polis und Ungleiche Vielfalt
Europäische Städte stehen durch zunehmende soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt vor großen Herausforderungen. Mechanismen, die Gesellschaft organisiert und sozialen Zusammenhalt in Städten ermöglicht haben, verlieren an Einfluß und werden in Frage gestellt.
Das komplexe Zusammenspiel von städtischer, nationaler, europäischer und globaler Ebene, verstärkt durch die derzeitige Wirtschaftskrise, lässt lokale AkteurInnen diese Herausforderungen besonders spüren.
Welche Art von Wissen und Kooperationen brauchen lokale AkteurInnen, um handlungsfähig zu sein und die Entwicklung europäischer Städte aktiv zu gestalten? Welche Rolle kann Forschung dabei spielen und wie müssen Kooperationen zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft künftig gestaltet werden, um durch gesellschaftlich relevantes Wissen, Handeln zu ermöglichen?
In diesem Sinne verstehen wir Transdisziplinarität als eine Ausrichtung und Organisationsform von Forschung, die nicht nur unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen miteinander verbindet, sondern auch über die Grenzen der Wissenschaft hinausgeht und die Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe mit der Praxis sucht.
Das Symposium diskutiert diese Fragen anhand von Beispielen aus der transdisziplinären Forschung an der Schnittstelle Stadtentwicklung, Bildung und Transkulturalität.
Ort: C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Zeit: 14.Oktober 2010 12.00 Uhr bis 15.Oktober 2010 15.30 Uhr
Alle Details und das genaue Programm finden Sie in der Einladung:
Einladung_Transdisziplinaeres Symposium_14151010.pdf (139.57 KB)
Dokumentation des Symposiums:
Soziale Ungleichheit und kulturelle Vielfalt in europäischen Stadten (Vortag Andreas Novy, Projektvorstellungen Social Polis und Ungleiche Vielfalt))
Transdisziplinäres Symposium: JungforscherInnen und ihre Projekte (Vorträge von drei DiplomandInnen des Projekts Ungleiche Vielfalt)
Ethnische und soziale Segregation in Berlin (Vortrag Christine Baur)
Podiumsdiskussion: Transdisziplinarität - Quo Vadis (mit Celine Loibl, Alexander Hamedinger und Petra Dannecker)
Projektpräsentation "Ungleiche Vielfalt" (8. Oktober 2010)
Im Projekt Ungleiche Vielfalt arbeiteten dieses Sommersemester ForscherInnengruppen aus Studierenden und SchülerInnen mit der Methode des Forumtheaters und des wissenschaftlichen Interviews an Themen wie Zukunftsvorstellungen von Jugendlichen, virtuelle Mobilität im Internet und Gestaltung von öffentlichen Räumen.
Im Rahmen einer kleinen Feier soll diese erfolgreiche Arbeit im Herbst mit einer Präsentation von Ergebnissen durch Studierende und SchülerInnen ausklingen.
Ort: Bundesgymnasium 18, Klostergasse 25, 1180 Wien
Zeit: Freitag, 8. Oktober 2010, 11.00 bis 12.30 Uhr,
danach gemütliches Zusammensein bzw. Gedankenaustausch über das Projekt
bei Speis’ und Trank
Um Anmeldung wird gebeten unter: office@pfz.at oder 01/ 317 40 17
Einladung_Projektpraesentation_8. Oktober 2010.pdf (180.35 KB)
Dokumentation der Präsentation:
Erste Ergebnisse des Projekts Ungleiche Vielfalt
Dialogabend Vielfalt der Kulturen – Ungleiche Stadt
am Di, 9. März 2010, 18:00
in der Kooperativen Mittelschule KMS 18, Schopenhauerstraße 79, 1180 Wien
Die Kooperative Mittelschule Schopenhauerstraße (KMS18) ist ein Ort kultureller Vielfalt. Hier leben, lernen, lachen und streiten SchülerInnen aus vielen unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander.
Mit:
Rüdiger Teutsch
Leiter der Abteilung "Migration, interkulturelle Bildung und Sprachenpolitik" im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.
Murat Süsoy
Schulexperte, Vertreter der türkischen Muttersprachenlehrer in Wien
Moderation:
Andreas Novy
Wirtschaftsuniversität Wien, Paulo Freire Zentrum
Nicht allen Kindern und Jugendlichen stehen die gleichen Entwicklungschancen offen. Gerade im Bildungsbereich zeigen sich vermehrt Tendenzen der sozialen Polarisierung. Der OECD Bericht 2009 für Österreich weist auf einige Schwachstellen im hiesigen Schulsystem hin. Kindern aus sozial benachteiligten und migrantischen Familien wird der Zugang zu Bildung oft erschwert.
Rüdiger Teutsch stellt die bildungspolitischen Empfehlungen der OECD zur sprachlichen und kulturellen Diversität vor. Murat Süsoy bringt Überlegungen aus der Sicht des Interkulturellen Lernens ein. Folgenden Fragen wird nachgegangen:
- Was bedeutet kulturelle Vielfalt für den Schulalltag?
- Wie zeigt sich soziale Ungleichheit bei Jugendlichen?
- Welche Bildungschancen bestehen für migrantische SchülerInnen?
Dokumentation des Dialogabends:
Kulturelle Vielfalt an Schulen - alte oder neue Herausforderung?